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Abwesenheit durch Anwesenheit

Bilder und Begriffe, bilden und bedingen sich Gegenseitig, in kulminierende oder konterkarierende Dualitäten, im reflexiven Kontext der Grenzen von Deutbarkeit..

Schon bei dem Begriff Urlaub, -als DenkBild eines semiotisch/semantischen Zeichenbretts: denkt im allgemeinen der einzelne, an seinen eigenen Kurz -oder Lang zurück liegenden Horizont und seiner Erlebnis Vertikale, des unsichtbaren Verlustes und Zugewinns von Freiheit, seines erweiterten Lebensgefühls....

Das zuHören, -oder Einlassen auf das Fremde, birgt Frust oder Freude, deren man auch in der Hamburger U-Bahn begegnen dürfte -würde dort mehr kommuniziert... Pardon (!), wir können uns entscheiden: gestatten wir uns den Tunnel-Blick, oder erschließen wir uns die Einlassung auf eine Art Klärung durch die Dinge selbst, -oder die Empfindung tragenden Individuen durch die Einstellung zur Freistellung... [avec non Krawatt*...*(Die Krawatte wurde in Kroatien erfunden.)]

Der UR...Laub, wir fahren in den Uuur...laub zunächst klingt das sehr unprätenziös... also Ur:..laub was heißt das denn im Wurzel-Katalog der Wortwanderung und der Analog-Ausdeutung, im paralellen Widerspruchs-Kosmos universeller Wahrnehmung und ihrer konstituierenden Parameter, einhergehender Verknappungsgrenzen innerhalb und außerhalb, installierter Begriffswelten?, Vor der virtuellen oder visualisierten Landschaft, als Gegenstand der Reflexion, durch den Betrachter, -als streitbaren Kontrapunkt unserer nazistischen Re:Präsentations-Gesellschaft, von latenter oder realer Restnaturerfahrung ?¿,...

In dem sich das letzte Individuum, mit seiner Störung -in Form korrumpierter Muster, in das möglicherweise doch noch andere Ritual, der Beschäftigung mit den Dingen begibt, als das bereits touristisch kontaminierte bereits ist -oder prozessualverwirkt.. Der Mythos Mensch kann indoktriniertes Implantat oder sinnstiftende Metapher zugleich sein...

(siehe Beiträge des Kunstwissenschaftler und Kurators: Gunnar F. Gerlach, „Die Kunst der LeersteIlen als VermittIerin realer Erfahrung“: Katalogtexte zum Diskurs auch im Internet. Austausch braucht Zeichen, Zeichen brauchen Austausch: www.operative-Kunst.de)

Der Gedanke und seine Ausformung, als ein kulturelles Erbe genommen, am Busen der Natur, -verweist semantisch diskursiv auf das alte Ägypten -in eine Zeit, in der man vor 7000 tausend Jahren das Kegeln erfand: mit Steinkugel und aufgestelltem Knochenbein, -als auch den pyramidablen Ewigkeitsanspruch auf Versklavung und Verklammerung, als Virus der Vergangenheit, immer wieder aufbereitbar für Bürgerkriege und andere Formen kontrollierter Ausbeutung.. Es verweist aber auch auf das subversiv operative Bowling, in den heutigen Medien, als den Versuch sinnstiftender Rückgewinnung-verloren-gegangener Territorien, -bei einer Tasse Tee im- auf dem Teashirt, -als die andere freundliche Übernahme...

Fragen über Fragen... die Frage wird zum Eingriff, -zum [FraGen°] auf Handlung und Haltung, -wird zum transformativen Projekt, sozusagen...

Sich etwas „erlauben" und „trauen" :, Urlaub leitet sich etymologisch von erlauben ab.. sich -oder mit anderen, [mehr oder weniger°] .

Die „ERlaubnis" gesetzgeberisch angelegt, -gönnerhaft vergeben durch manche Firmenchefs..., aber auch sich etwas ERlauben.. also möglicherweise eine erhoffte Freie und Freu..he Zeit, -zu erlauben. Ist vor dem Hintergrund der Ereignisse und Unsicherheiten nahezu mit der Hoffnung und Sehnsucht in sich selbst erschüttert, als Wert storniert...

Politische, sowie terroristische Gewalt, umschifft im kontemplativen, der polyglotten Reiseführer, nun zunehmend der ERkenntnis weichen wird, das die Prämissen des Tittitainments-Injekterats neoliberaler und multinationaler Verdrängungs-ästhetizismen, im Betriebssystem Gleichschaltung, Risse bekommen hat...

In symbolträchtigen Bildern, in denen die Bedingungen angelegt und ausgelegt werden, für den Rest der Welt und ihre letzten Nischen..

Die Probleme dieser korrumpierten Kriegspolitik zeigen immer offensichtlicher ihr bedrohliches Szenario: Djerba, Bali , Kenia, noch gescheiterte Akte in Paris und anderen Regionen, Ländern, man besinnt sich nunmehr auf heimische Folklore und schickt die Militärs auf Reisen..

Das Klima der Freiheit, ist auch immer das der Individuen, ihrer Andersartigkeit und ihrer Anwesenheit im Fremden der Fremde, -im Gegenüber (!), -als es uns Paradigmen übergeordneter, -vermeintlicher Interessenlagen, als unverrückbaren Gegenstand der Status Quo Gemengelage, von Gleichschaltung und Gleichgültigkeit, vorzugaukeln suchen...

Anwesenheit in Abwesenheit als übersetzbares Zeichensystem in der kollektiven Gestaltungsfrage, behindert durch die Dominanz kapitaler Egometer, und ihrer oportunen Erfüllungsstrukturen..

Das Partikulare, als sinnstiftender Parcur der Eigenheit von Kulturen..., immer geht es letztlich um den Liebes- und Freiheitsbegriff: (Andre Breton:, ..."die Zukunft wird convulsisch", ..."das letzte eigenliche Wort das mich zu begeistern imstande ist : heißt Freiheit".....) Roland Barthes über seine „Mythen im Alltag" und seine „politischen Pommesfrites".. Die gegenwärtigen Verschwörungstheorien, nun auch bei ECO und Deleuze & Guattari, im Transport der ethisch digitalisierten Muster, auf Veränderung..

(Digitalis: ein giftiger Fingerhut auch als Rachenblütler bekannt, verursacht Hirn oder Herzrauschen kommt wohl auf die Dosis an.)

Nada hatte mich vor ein paar Jahren, als sie noch im Rechtshaus ihr gestaltgewordenes Cafe-Projekt betrieb, zu recht auf das Grundgesetz hingewiesen, mit dem Satz u.a. „Eigentum verpflichtet", damit konnten Freunde gut arbeiten, es wurde sozusagen zum subkulturellen Naturgesetz neodadistischer Leidenschaften und transavantgardistischer Übersetzungsformen..

Dieses berühmte [ER°] vor ER-lauben steht auch für ein chemisches Zeichen-Kürzel: [Erbium°] und verweist auf den Grundstoff seltener Erden... also auf eine Ressource... den von einer multilateralen Minderheit gesteuerten globalen Konflikt an sich.. (M.A.I. Profit over People; Naom Chomsky)

Noch ein ER, als Präfix genommen kommt ER von UR: als altes verbal Abstraktum..

(im fast schwitterischem Singen schon):

Laub Laub -das Blatt Blatt- Futterlaub -weil man es rupft oder ab-reißt vom Busch-Baum, als Heil- oder Hausmittel... Ab-häuten und schälen gehören zu einem rhizomatischen Doppelungs-Stamm - leub in lit. lubti ab-häuten...lupiti.. im russischen lupiti: schälen , enthülsen im gr. olopto leubh ich reiße ab, schäle ab.. liber ohne klein E -gleich Bast und russisch Rinde, kläret sich und anderes, wer erkennen will liest und sieht... riecht, fühlt und trinkt die unsichtbaren Haarberge, zwischen [Scheitel & Schnitt°], an diesem schnitträchtigen Ort, -situationistischer Zweckentfremdung* wider die Haartracht..... Jörg Stange, 2002

c/0 Gesellschaft für Operative Kunst

*Guy DEBORG: 1958 Gebrauchsgsanweisung zur Zweckentfremdung. Bezüge zur Ausstellung:

Nada Mandiç & Jörg Stange in der Haar-Werkstatt, Schanzenstr. 73, Hamburg Ausstellung I, am 01.12 2002 bis 06.01.2003, Urlaubsfotos aus Kroatien: NADA Mandiç / Text zur Ausst.: Jörg Stange: Lesung/Eröffnung 16.00,

www.stange.metasynapse.net